Ameisenlöwe - Keine Ameise!!
| Titel: | Ameisenlöwe - Keine Ameise!! |
| Verbreitung: | Südeuropa |
| Königin: | Keine Königin -- Die Körperlänge der Larve beträgt etwa 8-12 mm |
| Arbeiterinnen: | Individual animal |
| Nahrung: | Ameisen sowie kleine Insekten und Spinnen |
| Luftfeuchtigkeit: | 30-40% / bevorzugen warme, trockene Gebiete |
| Temperatur: | 20-35°C |
| Winterruhe: | Ja, von Ende November bis Ende Februar bei 10-14°C |
| Nestbau: | leben am Grund von Fangtrichtern |
| Formicarien: | Becken |
| Formicariengröße: | kleinste Becken reichen völlig |
| Besonderheiten: | Ameisenlöwen sind meist bräunlich gefärbt. Ihr Körper ist am Kopf- und Hinterleibende schmal, in der Mitte breit. Die Vorderbrust ist deutlich abgesetzt und schmaler als die folgenden Segmente. Am Kopf sitzen kräftige, innen mit Zähnen besetzte, säbelförmige Greif- bzw. Saugzangen. An der Brust entspringen drei Beinpaare, alle Körperteile tragen starke Borsten. Als Ameisenlöwen werden die Larven der Ameisenjungfern (Myrmeleonidae) bezeichnet, die mit mehr als 2.000 Arten die größte Familie der Echten Netzflügler sind und zu den Insekten gehören. Ameisenlöwen fressen Spinnen und kleine Insekten, die sie mit ihren großen Kieferzangen ergreifen. Einige Arten, die im Sandboden vorkommen, bauen Fallen in Form von Trichtern mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm und einer Tiefe von 5 cm. Am Grund dieser Trichter graben sich die Larven ein, so dass nur die Kiefer herausragen. Beutetiere rutschen an den Trichterseiten nach unten, wobei der Ameisenlöwe den Fangvorgang dadurch unterstützt, indem er die Beute mit Sandteilchen bewirft, so dass diese zum Grund des Trichters rutscht und dann mit den Saugzangen ergriffen und ausgesogen werden kann. Andere Arten lauern auf ihre Beute, ohne dass sie derartige Fangtrichter bauen. |










